VirtualBox VDI-Images direkt mounten

Kürzlich wollte ich „mal eben schnell“ ein Root-Dateisystem aus einem VirtualBox-Image auf die lokale Festplatte kopieren um es von dort nativ zu starten. Mit den aktuellen Versionen von VirtualBox und dynamisch angelegten Image-Dateien klappt das Mounten via Loopback-Device und angegebenem Offset nicht mehr. Dennoch gibt dank QEMU es einen einfachen Weg, die Datenträgerabbilder schnell und einfach in das Dateisystem einzuhängen. „VirtualBox VDI-Images direkt mounten“ weiterlesen

Dokumentenarchiv für die OwnCloud

Ich suche schon seit einer Weile nach einer eleganten Möglichkeit eingescannte Dokumente auf einfache Weise zu archivieren und schnell wiederzufinden.

Meine Suche führte mich dabei über diverse Document Management Systeme über Asset Management Systeme und große Content Management Systeme, aber keines der Systeme erfüllte meine eigentlich geringen Anforderungen an eine Dokumentenverwaltung in vollem Maße:

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OwnCloud: File-Cache Inkonsistenzen beheben

Aus Gründen der Performance und einfachen Handhabbarkeit kann es durchaus sinnvoll sein, das OwnCloud-Datenverzeichnis via Samba freizugeben oder auf anderen Wegen darauf zuzugreifen. Während das Hinzufügen und Ändern von Dateien in der Regel unproblematisch ist, kann es beim Löschen von Dateien zu Inkonsistenzen zwischen dem in der Datenbank angelegten Filesystemcache und dem Dateisystem kommen. Dies resultiert im Allgemeinen in nicht löschbaren Dateien und hindert die Desktop-Clients daran, weiter zu synchronisieren.

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Filesystem-Tuning: ext4

Das ext4-Dateisystem bietet eine hohe Datensicherheit und zudem eine ansprechende Performance mit den Standardeinstellungen – zumindest auf Desktopsystemen.

Möchte man ext4 z.B. auf einem Raspberry-Pi ensetzen, ist es sinnvoll die Standardeinstellungen anzupassen. Hier sind ein paar Tipps, die je nach Einsatzzweck die Performance oder Kapazität des Dateisystems deutlich steigern können:

  • Wird die Partition als Datenpartition und nicht als z.B. Root-Filesystem verwendet, ist es sinnvoll bei großen Datenträgern die Kapazität, die für den Root-User reserviert wird, zu limitieren. Beim Erstellen des Dateisystems wird dabei der Parameter „-m“ gesetzt. Standard sind 5 (Angabe in Prozent). Bei Partitionen > 10GB ist dieser Wert nicht mehr sinnvoll und kann getrost auf ein Prozent limitiert werden.
  • Ist der schnelle Dateizugriff wichtiger als die Kopier- oder Löschgeschwindigkeit, lohnt sich der Einsatz eines Verzeichnis-Indexes. Sinnvoll ist dies z.B. wenn viele kleinere Dateien auf der Platte liegen, die vornehmlich gelesen (bzw. erst einmal gefunden) werden müssen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist das /usr/portage-Verzeichnis bei Gentoo-Linux. Der Verzeichnis-Index wird bei ausgehangenem Dateisystem via „tune2fs -O dir_index“ /dev/XXX“ und anschließendes „e2fsck -fD /dev/XXX“ hinzugefügt bzw. beim Erstellen des Dateisystems „-O dir_index“ angegeben.
  • In den Standardeinstellungen werden auch die letzten Lesezugriffe in den Inodes gespeichert. Dies ist oft nicht sinnvoll. Bei den Mount-Optionen lohnt es sich somit „noatime“ anzugeben. Dies ist insbesondere auf SSDs oder anderen Flash-Speichern sinnvoll.