Der aktuelle stabile Kernel für den Cubietruck wurde soeben auf die Version 4.15.12 aktualisiert.

Der A20-Prozessor des Cubietrucks ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht von den Prozessorbugs Spectre und Meltdown betroffen

Die Kernel enthalten den AP1620 WiFi-Treiber für den Cubietruck. Um den Treiber zu nutzen, müssen zuvor die binären Firmware-Images vom Cubietech-Download-Server heruntergeladen und nach /lib/firmware/ap6210 kopiert werden.

Neu in dieser Version (Kernel 4.15.12):
  • Fehler bei der USB-Initialisierung behoben
  • Verbesserte experimentelle NAND-Flash-Unterstützung
  • Audiowiedergabe bei hoher CPU-Last stabilisiert durch die Unterstützung der Audio-PLL
  • HDMI/DRM und HDMI-CEC-Unterstützung
    (bitte das Laden der HDMI-Module verhindern, wenn dauerhaft kein HDMI-Display angeschlossen wird, um CPU-Last durch die Displayerkennung zu vermeiden)

Linux-Kernels für den Cubietruck

8 thoughts on “Cubitruck Kernel aktualisiert

  1. Hallo Robert,
    werden alle Patche noch für den Kernel 4.6.1 benötigt?
    Ich habe nur den 1008MHZ.patch bei mir und derzeit noch keine Probleme.
    Jens

    1. Hallo Jens,

      Du hast Recht. Die Ethernet-Fixes lagen nur versehentlich noch im Patches-Verzeichnis, sie sind bereits in den Mainline-Kernel eingeflossen. Der USB-Fix ist ein Security-Fix, der in der normalen Home-Umgebung keine Rolle spielt. Ich bereite gerade den 4.6.2er Kernel vor und werde dort die nicht mehr benötigten Fixes entfernen.

      Grüße,
      Robert

  2. Ist der ap6210 treiber im neuesten mainline kernel nicht mehr enthalten?

    modprobe -v ap6210 gibt mir leider nur „modprobe: FATAL: Module ap6210 not found in directory /lib/modules/4.7.6-1-ARCH“ zurück. Weißt du da was genaueres?

  3. Funktioniert der neue Kernel auch mit anderen Distributionen, z.B. Armbian?
    Hab das nach deiner Anleitung probiert, U-Boot lädt den Kernel auch, aber dann bleibt der Cubie hängen und zeigt 2 Pinguine :-/

    1. Ja, der Kernel sollte mit allen modernen Distributionen zusammenarbeiten. Der Kernel scheint nicht hängen geblieben zu sein, wenn die Pinguine erscheinen. Mutmaßlich stimmt die Console-Angabe in den Kernelparametern nicht. Diese ist standardmäßig die serielle Schnittstelle und nicht der Framebuffer. Dies kann man im Boot-Skript ändern.

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