3 thoughts on “Fotografie

  1. Hallo Herr Sperling
    als erstes wüsche ich ihnen gleich mal Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021 – Möge das Jahr für Fotografen, Musiker und Kampfsportler wieder besser werden …

    Jetzt meine Frage:
    Sie haben in einem Beitrag über die EOS 5d Mark IV erwähnt, daß es einen „Dual-Pixel-RAW – Hack“ gibt, mit welchem man beim zweiten Bild evtl. die Blende verändern kann. Könnten Sie mir/uns diesen „Hack“ näher erläutern, bzw. wie oder was muss ich da machen, damit`s funktioniert..

    Vielen Dank und schöne Grüße
    Hans R.

    1. Hallo Herr Vasold,

      vielen Dank und die lieben Wünsche gebe ich doch gleich zurück! Zu Ihrer Frage: Normalerweise kann man ja mehrere Bilder mit verschiedenen Blendeneinstellungen z.B. per AEB-Belichtungsreihe in einem HDR-Programm (bzw. Canon Digital Professional) zu einem Bild mit mehr Dynamikumfang verrechnen und erhält damit mehr als „nur“ die knapp 13.6 Blenden Dynamikumfang. Das hat jedoch eine Haken: Bei beweglichen Motiven entstehen dabei „Geister“-Ränder rund um kontrastreiche Kanten und so kann ein an sich tolles Portrait zu einem echten Zombie geraten. Der Trick mit dem Dual-Pixel-RAW hat den Vorteil, das beiden Bilder absolut gleichzeitig aufgenommen werden und man so etwa eine Blende Dynamikumfang hinzugewinnen kann. Das ist bei Gegenlicht-Aufnahmen oder bei Portraits mit sehr starken Lichtquellen sehr hilfreich. Und so gelingt es:

      1. Dual-Pixel-RAW auf der Kamera aktivieren und die entsprechenden Fotos machen.
      2. Die Software DPRSplit herunterladen und damit die RAW-Datei (die ja aus beiden Pixel-Ebenen des Sensors besteht) in zwei DNG-RAW-Dateien zerlegen. Hierbei nutzt man, dass die hintere Sensorfläche des Dual-Pixel-Sensors weniger Licht abbekommt und damit das Bild etwa eine Blendenstufe dunkler aufgenommen wird.
      3. Die beiden von DPRSplit erstellten DNG-Dateien können dann mit einem HDR-Programm Ihrer Wahl (Lightroom, Aurora-HDR oder was auch immer) zu einem Bild mit fast 15 Blendenstufen Dynamikumfang verrechnet werden und haben auch bei stark bewegten Motiven keinerlei Probleme mit Geisterbildern.

      Ich hoffe die Erläuterung hilf Ihnen.

      Schöne Grüße,
      Robert Sperling

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